Pecunia Non Olet - Geld stinkt nichtJobangebot: Clohäuschenwärter im Alten RomSpielekritik von Stephi
Wir begeben uns ins alte Rom und werden Pächter eines WC's. Hat davon nicht jeder schon einmal geträumt? Clohäuschenwärter, das ist es und wie man im Laufe des Spiels feststellen kann, es lässt sich sogar die eine oder andere Münze verdienen, vorausgesetzt die richtigen (Be-)Nutzer stehen vor dem Häuschen Schlange. Es gewinnt der, der am mesiten Geld eingenommen hat. Es gibt die Bürger, die Damen, die Sklaven und selbstverständlich die Politiker. Die Namen und Grafiken fallen hier besonders ins Auge. Jeder der anstehenden sitzt für eine bestimmte Anzahl an Runden (markiert mit kleinen Holzstäbchen, die pro Runde entfernt werden) und bezahlt unterschiedlich. Der dicke Sklave selbstverständlich benötigt lange und zahlt am wenigsten, auch bei manchen Damen ist Vorsicht geboten, wenn sie sich in die Schlange der Bedürftigen einreihen. Es gibt ein paar Regeln zu beachten: so dürfen (wie im richtigen stereotypen Leben) Frauen auch zusammen auf ein Örtchen, Sklaven und Politiker sollten jedoch nicht nebeneinander platziert werden. Ein bißchen Spannung ins Spiel bringen die Ereigniskärtchen, die beispielsweise die Reihenfolge der Anstehenden ändern kann oder auch Personen mit anderen Mitspielern tauschen lässt. Die Spielanleitung ist einfach geschrieben und dementsprechend schnell verstanden. Leider mangelt es dem Spiel an Dauerspielspaß und Action. Die Interaktion mit den Mitspielenden ist zwar vorhanden, bringt aber nicht viel Spannung, weil die Ereigniskarten sich leider wiederholen und wenn man Pech hat, man nur die gleichen Karten auf der Hand hält, die nichts nützen. Da das Spiel ab 8 Jahren ist, kann davon ausgegangen werden, dass es als Familienspiel konzipiert wurde und dafür ist es auch gut geeignet.
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